Quelle: Stephan Schuetze
Quelle: Stephan Schuetze
Immerhin dieser liebgewonnene Termin steht wie in Stein gemeißelt. Das kleine Familientreffen vor dem großen Familientreffen ist wie immer Anfang November und wie immer an einem Montag. Fußballkreis, Sponsoren, Vereinsvertreter und „Special Guests“ treffen sich am 9. November wieder zum großen Happening, der Auslosung zur großen Hallenfußball-Stadtmeisterschaft im Brauersaal der Actien-Brauerei. Auch klar: Einlass 17:45 Uhr, Eröffnung 18:30 Uhr.
Bequem könnte es sich in diesem Jahr der Kreisvorsitzende Andreas Edelstein machen und in einer Fahrgemeinschaft aus seinem Heimat-Doppeldorf Husen-Kurl anreisen. Denn der Ehrengast heißt Timo Gansloweit. Er ist Dortmunds prominentester Schiedsrichter, auch in der 2. Bundesliga unterwegs und kommt wie Andreas Edelstein vom SC Husen-Kurl. Timo Gansloweit lost die Gruppen der 41. Stadtmeisterschaft aus und damit Partien, welche er womöglich selbst leitet. Denn Dortmunds beste Schiedsrichter haben, wie alle Aktiven, ebenfalls Lust auf das Top-Event. Natürlich erfährt das Publikum auch, in welchen Gruppen die Frauen gegeneinander antreten.Warum aber das Betonen des Termins zum Textanfang? Denn Dortmunds Fußballer müssen die Kröte schlucken, dass der BVB am Freitag, 9. Januar, den FSV Mainz empfängt. Das bedeutet, dass an diesem Abend nicht der erste Endrundentag in der an der Strobelallee benachbarten Helmut-Körnig-Halle laufen kann: Heißt eben auch, dass die Spieltage Samstag und Sonntag werden. „Vor zwei Jahren hatten wir das auch“, erinnert sich Andreas Edelstein. „Das ist bestimmt ungewohnt, hat aber vielleicht Vorteile für diejenigen, die ansonsten Freitag länger arbeiten müssen. Und da wir es ja so früh wissen, könnte sich derjenige, der am Sonntag nach der Veranstaltung noch feiern möchte, sich den Montag einen Tag Urlaub nehmen. Aufstiegsfeiern im Sommer sind ja in der Regel auch sonntags. Und wir werden auch nicht so spät spielen, dass noch Zeit für die Feier danach bleibt.“
Gewollt sind dafür weitere Terminveränderungen, dazu zählt die bereits bekannte Vorrunde vor Weihnachten und die über die Jahre verteilte Zwischenrunde. „Spätestens, wenn der Ball rollt, fokussieren wir uns aber sowieso wieder auf den Sport“, glaubt Andreas Edelstein. Und schon am Montag im Brauersaal werden alle wieder über Gruppen, Favoriten und Stimmung diskutieren. Oder wie heißt es auch für Dortmunds Fußballer: „Wir feiern die Feste, wie sie fallen.“
[Alex Nähle]
