Nicht nur als eingleisige Dortmunder Kreisliga A ist dieses Format in aller Munde. Auch der Namensgeber Medical4You macht viele neugierig. Zeit also, den Kopf des neuen Partners unseres Fußballkreises vorzustellen. Das gelingt mit Alexander Kromm (45) am besten im Interview.
Alexander, wo sind die Schnittmengen eines Pflegedienstes und des Amateurfußballs?
Wir teilen die gesellschaftlichen Werte. Fußball und Medical4You verbinden Menschen aus der Umgebung - unabhängig ihrer Herkunft, ihres sozialen Status und ihres Alters.
Wie kam dein ganz persönlicher Bezug zu den Dortmunder Fußballern zustande?
Ich bin ja seit einiger Zeit zweiter Geschäftsführer der SuS Oespel-Kley. Im Übrigen spiele ich auch wieder in der 3. Mannschaft. Und so kam ich mit unserem Kreisvorsitzenden Andreas Edelstein in Kontakt. Und dann haben wir gemeinsam die Idee entwickelt, aus der Dortmund-Liga die Medical4You-Kreisliga A zu machen.
Ganz direkt gefragt: Geht es nur um Kohle für den Kreis?
Die Frage ist sogar gut. Denn darum geht es eben nicht nur. Meine Leute von Medical4You und ich persönlich bringen uns in den Entwicklungsprozess des neuen Ligaformats ein. Ich war bei den ersten Freitagsspielen, habe Trainingsbälle verteilt. Ich schaue nach, wie die Vereine diese Liga noch attraktiver machen können und natürlich auch etwas davon haben sollen. Natürlich unterstützen wir die Liga finanziell. Wir sind aber nicht der klassische Sponsor. Medical4You ist mehr: Wir unterstützen den Dortmunder Fußball mit unserer Präsenz und den Ideen.
Ihr seid auch online sehr aktiv…
Genau! Wir nutzen unsere Reichweite natürlich, um unsere Arbeit zu erläutern und dafür zu werben, aber auch für die Medical4You-Kreisliga A. Wir bespielen unsere Kanäle ständig mit aktuellen Informationen über die Spiele.
Wer genau das tut, nämlich eure Kanäle zu nutzen, um sich über Medical4You zu informieren, erhält sehr, sehr viele Informationen für potenzielle Kunden und/oder Patienten. Könntest du uns bitte dennoch skizzieren, als was ihr euch in erster Linie seht?
Wir sind ein ambulanter Pflegedienst direkt am Westfalendamm mit gut 150 Mitarbeitern. Unser Schwerpunkt ist die außerklinische Intensivpflege und Beatmung für Kinder und Erwachsene. Sehr am Herzen liegt mir unser Fahrdienst für Diabetikerkinder zu ihren Schulen. Wir sind aber eben auch ganz klassisch unterwegs und helfen pflegebedürftigen Menschen in ihrem Alltag.
Und bei diesem Portfolio kommt natürlich auch wieder Dortmunds Fußballfamilie ins Spiel. Denn über kurz oder lang könnte in jedem Umfeld jemand eure Unterstützung benötigen. Was schwebt dir denn vor, wie die Kreisliga A dank eurer Unterstützung noch populärer werden kann?
Erst einmal ist der Start komplett geglückt. Zum Auftakt in Brechten zum Spiel gegen den TuS Eving-Lindenhorst kamen mehr als 500 Zuschauer. Auch dank der umfangreichen medialen Begleitung ist die Liga schon sehr bekannt. Und das Image ist durchweg positiv. Natürlich geht immer mehr. Ich möchte gar nichts vorwegnehmen. Ich sehe aber einen Online-Shop als sehr realistisch an.
Der Start ist für dich also geglückt?
Um ehrlich zu sein, hat er meine Erwartungen sogar übertroffen. Und da komme ich gerne auf deine Eingangsfrage zurück: Sowohl als Fußballfan als auch Inhaber eines Pflegedienstes, der selbst schon lange in der Pflege arbeitet, machen mich glückliche Menschen glücklich.
[Alex Nähle]
