Hunderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Live-Musik und Temperaturen von bis zu dreißig Grad: Der dreißigste Dortmunder Friedenslauf in Kirchlinde entwickelte sich erneut zu einem sportlichen Stadtteilfest. Rund 720 Läuferinnen und Läufer starteten am Pfingstmontag (25. Mai) beim dreißigsten Friedenslauf im Dortmunder Nordwesten und zeigten auf ganz unterschiedlichen Distanzen starke Leistungen.
Für Aufsehen sorgte der erst sechzehnjährige Till Krautwurst von den Tri-Geckos Dortmund. Der Triathlet ließ der Konkurrenz über fünf Kilometer keine Chance und siegte in beeindruckender Manier deutlich in 16:53 Minuten. „Ich bin sehr zufrieden. Das Rennen hat sich trotz der Wärme sehr gut angefühlt, auch wenn man die Wärme deutlich gespürt hat. Insgesamt ist der Friedenslauf ein sehr schönes Lauf-Event.“ Das läuferische Talent macht sich für Till Krautwurst auch im Triathlon bezahlt – so ist er Teil des Landeskaders von Nordrhein-Westfalen. Zweiter in der Männerklasse über die fünf Kilometer wurde Maurice Eisfeld (M55) vom LC Rapid in 18:00 Minuten, auf den Bronzerang lief Leo Vethake in 18:10 Minuten.
In der Frauenklasse siegte Dinah Berghaus (TSV Solingen) über die fünf Kilometer mit großem Abstand in Minuten 19:49 Minuten. Zweite wurde Kim Braun (22:03 Minuten) vom bunert Dortmund Running Team, gefolgt von Anita Stutzenberger (SF Ennepetal) in 22:46 Minuten.
Eine beachtliche Leistung zeigte zudem der Dortmunder Langstreckenspezialist Lorenz Rix, der über die zehn Kilometer souverän zum Tagessieg lief. Seine Siegerzeit: 35:22 Minuten. „Wegen des Wetters hatte ich mich dazu entschieden, das Ganze als Trainingslauf zu betrachten. Zumal die Strecke durch die Steigung und die Waldwege auch anspruchsvoll ist. Mein Plan hat dann gut funktioniert und ich bin die ganze Zeit konstant mein anvisiertes Tempo gelaufen.“
So musste sich Rix Teamkollegin Sandra Schmidt nach 1:36,02 Stunden nur Miriam Hoppmann (1:35,46 Stunden) geschlagen geben. In der Männerklasse siegte über die Halbmarathondistanz Mohammed Arqane in 1:25,28 Stunden.
Schnellste Frau des Tages über die zehn Kilometer wurde Laureen Kampsmann. Mit ihrer Siegerzeit von 43:02 Minuten sicherte sie sich den ersten Rang nur knapp vor Isabelle Scholz (43:10 Minuten). „Ich bin mit der Zeit zufrieden. Auch wenn es deutlich über meiner Bestzeit ist. Die Strecke war mit den Steigungen aber auch nicht ganz einfach. Gut war bei der Wärme, dass die Strecke viel durch den Wald ging, hart war es dennoch“, resümierte Laureen Kampsmann nach dem Rennen. Die 19-jährige Hagenerin ist von Haus aus Triathletin und startet für das Tri-Team Hagen in einer Startgemeinschaft mit den Tri-Geckos Dortmund in der Regionalliga.
[Max Wallinda]