Dreimal ist das schmucke Wattenscheider Lohrheidestadion in der diesjährigen Sommersaison Schauplatz von deutschen Leichtathletik-Meisterschaften. Den Auftakt machten am vergangenen Wochenende die Klassen U23 und U 18.
Bei diesen Titelkämpfen sorgte Juna Duwenbeck für eine Überraschung. Die U18-Athletin von der LGO Dortmund holte mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 44,71 Meter Bronze im Diskuswerfen. Eine erstaunliche Leistung, da sie erst seit kurzem ihren Fokus auf das Diskuswerfen legt.
Juna hat sich in den letzten zwei Jahren zu den erfolgreichsten westfälischen Nachwuchsathletinnen in Klassen W 15 und U18 entwickelt. Ihr Bruder ist der 18-jährige Ben Duwenbeck, der in diesem Jahr bereits als deutscher U20-Hallenmeister in Sindelfingen mit 5,15 Meter seine große Klasse im Stabhochsprung unterstrich. Am Wochenende zählt er bei den U20 -Titelkämpfen in Wattenscheid zu den Favoriten in seiner Spezialdisziplin.
Einen starken dritten Platz erlief sich Theo Gröver (LGO Dortmund) über 1.500 Meter in seiner neuen persönlichen Bestzeit von 4:06,69 Minuten. Er lag im Ziel nur eine Sekunde hinter den besten Erstplatzierten.
Hendrik Hohmann gewinnt Silber im Stabhochsprung
Vorjahressiegerin Karolina Haas von der LG Olympia Dortmund lief mit 2:07,47 zur Bronzemedaille über 800 Meter bei der weiblichen U23. Ihr Vereinskollege Hendrik Hohmann sorgte bei der männlichen Jugend U23 im Stabhochsprung mit der Höhe von 5,22 Meter, die mit Silber honoriert wurde, für einen weiteren Glanzpunkt der Dortmunder Athleten bei den Titelkämpfen im Wattenscheider Lohrheide-Stadion.
[FLVW/Peter Middel]