Der ASC könnte Abo-Finalist werden!
Die Schürener Väter müssen mit ihren Bollerwagen nicht die große Tour nach Aplerbeck machen, um ihren BSV spielen zu sehen. Nach zwei Endspielteilnahmen beim „Sparkasse Dortmund Kreispokal“ sind die Schürener diesmal definitiv nicht im Finale am Vatertag, 14. Mai, dabei. Denn beim Landesliga-Ersten und wahrscheinlichem Gegner kommende Spielzeit in der Westfalenliga FC Roj schieden die Grün-Weißen nach einem 4:5 aus. Gegen Roj-Torjäger Emre Yesilova, der gleich vier Treffer besorgte – dazu kam eins von Zivko Radojcic – war in diesem torreichen Viertelfinale kein Kraut gewachsen. Da halfen auch vier Auswärtstore durch Mert Ergüven, Murat Keskinkilic, Max Maßmann und Idrisa Dansita nicht.
Gegner wird im Halbfinale der Kirchhörder SC sein, der spiellos unter die besten Vier kam. Denn Westfalia Huckarde trat nicht an. Am Donnerstag, 9. April, begrüßt der KSC den FC Roj.
Das Topduell aber folgt exakt eine Woche später am Donnerstag, 16. April, um 19 Uhr. Dann empfängt der eine Oberligist den anderen. Der ASC 09 Dortmund trifft auf Türkspor Dortmund. Der ASC schlug die Dortmunder Löwen aus der Bezirksliga auswärts im Viertelfinale 2:0. Dass es so knapp war, lag besonders an Löwen-Keeper Daniel Dreesen, der gerade erste aus Berlin von der Icon League zurück war. „Gegen einen Oberligisten macht es immer Spaß. Wir waren insgesamt ordentlich, aber der ASC ist natürlich verdient weiter“, kommentierte Dreesen. Türksor hatte etwas deutlicher, und zwar 5:2, bei Eving Selimiye Spor gewonnen. „Wir haben das seriös nach Hause gespielt“, resümierte Trainer Cosar Coskun.
Für die Aplerbecker ist das Endspiel fast schon Gewohnheit. Drei von vier Finals nach der Coronapause haben sie auf eigener Anlage gewonnen. Einmal machte nur 2023 der TuS Bövinghausen dem ASC einen Strich durch die Rechnung. Aber nach einem Duell gegen die Dortmunder Löwen, den TuS Bövinghausen und zweien gegen den BSV Schüren bekäme es die Heimmannschaft, sollte sie denn TSD schlagen mit einem anderen Gegner zu tun, nämlich dem Sieger aus der Partie Kirchhörde gegen Roj.
Der FC Roj könnte übrigens neben dem Pokalsieger, sollte er es nicht selbst werden, das direkte Ticket für den attraktiven Westfalenpokal als Landesliga-Meister lösen. Dann würde ein weiteres Team in den Genuss der Teilnahme auf FLVW-Ebene kommen. Aktuell wären auch die Bezirksliga-Spitzenreiter Kirchhörder SC und SV Westrich im Wettbewerb.
Die Halbfinals der Frauen laufen übrigens an einem Tag. Westfalia Dortmund empfängt den Wambeler SV am 16. April um 19 Uhr. Zeitgleich messen sich SF Nette und TV Brechten. Wann dann das Finale in Eichlinghofen ist, stellt sich zeitnah heraus. Momentan lautet der Plan, am 30. Mai, um 19 Uhr zu spielen.
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[Alex Nähle]