Die Dortmunder Leichtathleten mussten Abschied von Rosemarie Sube nehmen. Sie verstarb am 11. März im Alter von 87 Jahren.
52 Jahre lang engagierte sich die begeisterte Leichtathletin als Vorstandsmitglied im TSV Kirchlinde. Auch im fortgeschrittenen Alter nahm sie noch aktiv an den vielfältigen Sportangeboten des Vereins teil und war bei den außersportlichen Aktivitäten stets präsent.
Viele Jahre gehörte „Rosi“, wie sie von allen genannt wurde, als Sportwartin dem Dortmunder Kreisleichtathletikausschuss an. Wochenende für Wochenende war sie als Organisatorin von Sportfesten und als Kampfrichterin im Einsatz. Wenn „Rosi“ um Hilfe gebeten wurde, war sie immer da.
Oft begleitete sie den Dortmunder Leichtathletik-Nachwuchs zum traditionellen Städtekampf, der in der Vergangenheit 23‑mal ausgetragen wurde, nach Novi Sad (Serbien), Budapest (Ungarn) und Zwickau.
Immer gut aufgelegt und hilfsbereit
Die stets gut aufgelegte Leichtathletik-Mentorin verkörperte eine besondere Mischung aus Sachverstand, Herzlichkeit und Humor und erfreute sich daher bei Jung und Alt großer Beliebtheit.
Ihre Begeisterung für die Leichtathletik übertrug sie auch auf ihre Kinder. So war ihr Sohn Andreas früher ein erfolgreicher Mehrkämpfer, und ihr Sohn Michael engagiert sich bis heute als eifriger Kampfrichter.
Gold und Silber für langjährige Verdienste
Für ihren jahrzehntelangen Einsatz in der Leichtathletik wurde Rosemarie Sube, die auch im kirchlichen Bereich ehrenamtlich tätig war, mit der Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes in Gold und Silber ausgezeichnet.
„Ihr Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre Verbundenheit mit dem Verein waren für den TSV Kirchlinde von unschätzbarem Wert“, heißt es in einem Nachruf des Vereins.
[Peter Midde]l