Vorrunde beginnt schon vor Weihnachten
Während der Informationsveranstaltung des Fußballkreises jetzt im Forum der Geschäftsstelle drehte sich ein großer Teil um das Thema Halle. Und da bereitete der Kreisvorsitzende (KV) Andreas Edelstein die Vereine auf eine veränderte Konstellation vor. Denn zum ersten Mal beginnt die Vorrunde der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft schon vor Weihnachten. Auf die Qualifikation am 19. Dezember folgt am 22. und 23. Dezember, also am Dienstag und Mittwoch, die Vorrunde der Männer.
Neu auch: Die Zwischenrunde läuft jahresübergreifend und zwar am 29./30. Dezember und am 2. Januar. Die Endrunde ist am zweiten Wochenende des neuen Jahres, also abhängig von einem eventuellen BVB-Heimspiel nebenan vom 8. bis 10. Januar. Die Gründe erläuterte Andreas Edelstein. Es sei ein Entgegenkommen für die Vereine. „Hätten wir am zweiten Feiertag, der ein Samstag ist, und am Sonntag, dem 27. Dezember gespielt, wäre das verdammt schwierig mit dem Einkauf geworden. Die Vorbereitungen für die Vereine wären ohnehin organisatorisch äußerst kompliziert geworden. So haben wir den 28 Dezember frei, um alles zu organisieren.“Der 2. Januar für den dritten Zwischenrundentag sei es geworden, weil der Neujahrstag nicht geeignet sei. Und der Samstag sei dann der für Fußballer angenehmere Tag: „Sie können dann die Endrundenteilnahme gebührend feiern“, erklärte der Kreisvorsitzende.
Daher hofft er auch, wie wohl alle Teilnehmer, dass der BVB nicht am Freitagabend, 7. Januar, oder Samstag, 8. Januar, zu Hause spielt. Nur dann müsste nämlich der zweite Endrundentag der Sonntag sein. Die Frauen übrigens müssen sich nicht umgewöhnen. Ihre Vorrunde ist am 20. Dezember, die Endrunde voraussichtlich am 9. Januar. „Die Vereine hatten den Wunsch, die Vorrunde auf eine Halle zu konzentrieren. Das wollen wir dann gerne machen. Und schön ist, dass die Klubs aus dem Kreis Hagen, mit dem wir sehr gerne auch im Freien kooperieren, wieder teilnehmen.“
Nur eitel Sonnenschein verbreitete der KV aber nicht: Er warnte die Vereine, die ihre Abgaben an Verband und Kreis nicht entrichten, dass ihnen eine Nicht-Einladung für die Hallen-Stadtmeisterschaft drohe. „Wir haben festgestellt, dass dieses Szenario auch zu besserem Benehmen führt, denn wir laden ja auch Klubs nicht mehr ein, die in der Meisterschaft immer wieder negativ auffallen. Und wer jetzt Rückstände hat, muss auch damit rechnen, nicht mitspielen zu dürfen.“
Da aber alleine durch die rege Teilnahme an der Infoveranstaltung das Signal aus dem Plenum kam, konstruktiv die Zukunft des Fußballs im Kreis mitgestalten zu wollen, hofft Andreas Edelstein, dass ihm das Instrument Ausschluss erspart bleibt.
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[Alex Nähle]