Alexandra Krämer hatte sich auf der Nordsee-Insel, auf der der LC Rapid wieder sein traditionelles Oster-Trainingslager aufgeschlagen hatte, konsequent auf den Düsseldorf-Marathon vorbereitet. Doch kurz vor dem Rennen erwischte sie eine Erkältung, sodass ihr Start in der Landeshauptstadt arg gefährdet war.
Die 35-jährige Langstrecklerin des LC Rapid machte das Beste auf ihrer Situation, stoppte sofort ihr Training und war rechtzeitig vor dem Marathon-Spektakel, an dem 21 Läuferinnen und Läufer teilnahmen wieder fit. So legte sie die 42,195- Kilometer-lange Distanz in erfreulichen 2:52:49 Stunden zurück und belegte damit in Alterskategorie W 35 einen respektablen dritten Rang. Im Gesamtklassement passierte sie bei den Frauen nach einem recht gleichmäßigen Rennen mit Zwischenzeiten von 41:05 Minuten über 10 Kilometer und 1:26:31 Stunden im Halbmarathonlauf als Zwölfte die Ziellinie.
„Wenn die Erkrankung Alexandra nicht kurzfristig ausgebremst hätte, wäre sie wahrscheinlich unter ihrer persönlichen Bestzeit von 2:47:59 Stunden geblieben, denn während des Rennens herrschten- abgesehen von einem leichten Wind- optimale Laufbedingungen in Düsseldorf. Hinzu die einzigartige Stimmung entlang der Strecke,“ befand Rapid-Coach Günter Schrogl.
In Düsseldorf startete auch Alexandra Krämers Teamkollege Andreas Kempin. Der Lehrer, der im Vorfeld ebenfalls gesundheitlich gehandicapt war, legte bei einem Marathondebüt die klassische Distanz in 3:05:14 Stunden zurück.
[Peter Middel]