Diese Zwischenrunde geht in die Dortmunder Hallenfußball-Geschichte ein. Zahlreiche Titelfavoriten strauchelten, andere kamen überhaupt nicht erst durch. Und so war einiges los unter den Hallendächern in Brackel und Huckarde sowie den Innenstadt-Spielorten Brügmannn und Kreuzstraße.
Dass es in Brackel für einige sehr schön, für andere sehr bitter werden würde, stand schon vorher fest. Gerne hätte der starke A-Ligist SF Sölderholz den zahlreichen höher spielenden Teams ein Schnippchen geschlagen, aber am Ende nahm der SV Brackel 06 das dritte Ticket im Entscheidungsspiel mit. SF-Trainer Sebastian Seegrefe war dennoch zu Recht „stolz auf meine Mannschaft“. SV Westrich und Westfalia Huckarde waren zuvor weitergekommen. Der mehrfache Endrundenteilnehmer Dortmunder Löwen blieb hier auf der Strecke. Dazu hatten viele auch dem Landesligisten Hombrucher SV und dem Bezirksliga-Zweiten Kirchhörder SC mehr zugetraut. Sie waren am Sonntag, dem entscheidenden Tag, schon gar nicht mehr dabei.Im Brügmann-Block erwischte es den Oberligisten und Titelverteidiger Türkspor Dortmund und auch den Westfalenligisten FC Brünninghausen sogar im ersten Teil der Zwischenrunde. Die Gruppengegner beider Favoriten, allesamt Kreisligisten, schafften es am Ende auch nicht in die Endrunde. Dafür jubelten die Landesligisten TuS Eichlinghofen und TuS Hannibal sowie der Bezirksligist VfR Sölde.
In Huckarde steigerte sich der Oberligist ASC 09 Dortmund zum souveränen Weiterkommen. Bezirksligist TV Brechten und BW Huckarde als einziger Kreisligist schafften es unter die besten Zwölf, die am Freitag und Samstag in der Helmut-Körnig-Halle antreten.
An der Kreuzstraße litten die Zuschauer mit dem zum Teil furios aufspielenden Bezirksligisten K.F. Sharri sowie dem völlig überraschenden Zwischenrunden-Teilnehmer B-Kreisligisten Teutonia Lanstrop. Beide trugen am Sonntagmorgen noch die weiße Weste. Am Ende aber kamen der Landesligist FC Roj mit seiner individuellen Klasse, der konstante vierfache Stadtmeister Mengede 08/20 und erst im Nachsitzen der Bezirksligist BSV Schüren weiter. „Wir hatten volle Hallen. In diesem Jahr sind einige Teams weiter, die wir nicht so sehr auf dem Zettel hatten“, resümierte der in allen Hallen präsente Kreisvorsitzende (KV) Andreas Edelstein. „Aber das ist gut für den Wettbewerb. Ich bin mir sicher, dass alle zwölf Teams mit Begeisterung an die Strobelallee kommen.“
Dass es doch wieder einige, wenige Tumulte gab, ärgerte Andreas Edelstein: „Meistens sind es zunächst Einzelpersonen, deren schlechtes Benehmen auf die Zuschauer abfärbt. Wir werden das entsprechend ahnden.“
Am Ende aber blieb das Fazit des KV positiv: „Ich habe die Stimmung in diesem Jahr richtig gut erlebt. Und die ausrichtenden Vereine haben wieder hervorragende Arbeit geleistet.“
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