Acht Teams starten jetzt in die heiße Phase des Sparkasse-Kreispokals. Oder besser geschrieben sind es zunächst nur deren zwei. Denn Bezirksligist Eving Selimiye Spor und Oberligist Türkspor Dortmund bilden die Vorhut der Runde der verbliebenen Acht.
Jetzt am Mittwoch, 11. März, um 19.30 Uhr treffen beide Teams aus Dortmunds Norden im Evinger Grävingholz aufeinander. Mit einem schmissigen „Haydi Selimiye Spor“ feuerten die Eving-Fans ihr Team während der ersten Runden an und trugen es durch den bisherigen Wettbewerb. Auf ein mühsames 11:10 nach Elfmeterschießen beim B-Ligisten BSV Fortuna folgte einen weiterer Erfolg vom Punkt. Das Evinger Stadtbezirksderby gegen den TV Brechten ging mit einem 6:5 nach Elfmeterschießen an Selimiye Spor.
Dann der Coup: Mit 3:2 schlug die Mannschaft von „Tili“ Ethirmanasingam den Landesligisten Hombrucher SV und verdiente sich so das Traumspiel gegen Türkspor. „Wir wollten solch ein Los“, sagte der Sportliche Leiter Mutlu Kocagöz. „Und wir wollen uns dann auch von unserer besten Seite zeigen.“
Da beide Teams einen türkischen Hintergrund haben, könnten auch die Gästeanhänger ihre Mannschaft mit „Haydi“, was in etwas „Los“ oder „auf geht’s“ bedeutet, anfeuern. Für TSD aber ist das Spiel dann doch eher Routine neben dem Oberliga-Alltag, der wegen des Neun-Punkte-Abzugs ziemlich fordernd ist. Immerhin aber besiegten die Rot-Weißen bereits die Landesligisten TuS Eichlinghofen und Lüner SV.
Bis dann der andere Oberligist, der ASC 09 Dortmund, ins Viertelfinale einsteigt, gehen noch ein paar Tage ins Land. Die Aplerbecker gastieren am Dienstag, 24. März, um 19 Uhr am Brackeler Brauksweg bei den Dortmunder Löwen. Beide Teams waren übrigens schon einmal Finalgegner. 2022 besiegte der Favorit den damals noch in der Kreisliga spielenden Gegner 5:3. Auch die beiden am Donnerstag, 26. März, folgenden Begegnungen haben es in sich. Landesligist FC Roj trifft um 19 Uhr auf dem Vorjahresfinalisten BSV Schüren aus der Westfalenliga. Die Bezirksligisten Kirchhörder SC und Westfalia Huckarde sorgen dafür, dass ein Team aus der achten Liga unter die besten Vier kommt.
„Der Wettbewerb wird immer beliebter“, stellt der Kreisvorsitzende Andreas Edelstein fest. „Natürlich gönne ich dem ASC den dritten Titel in Serie, aber ich hätte auch nichts dagegen, mal einem anderen Team den Pokal zu überreichen.“