Leichtathletik

Henrik Krause überstand bei der Hallen-EM in Torun trotz einer starken 400m-Zeit nicht die erste Runde

Henrik Krauses erster Start im National-Trikot verdient Anerkennung.

Mit seiner Meldezeit von 47,02 Sekunden nahm Henrik Krause (LG Olympia) vor der Hallen-EM im polnischen Torun unter 54 Teilnehmern den 31. Platz ein, den er im Vorlauf mit 47,39 auf Rang 23 verbesserte. Das ist zwar nicht was er selbst erhofft hatte, dennoch aber eine ausgezeichnete Leistung in dem hochkarätig besetzten Wettbewerb.

Mit einer recht schwachen Reaktionszeit von 0,210 Sekunden begann Krause recht zurückhaltend und lief die ersten 100 Meter in 11,48 Sekunden. Dann aber gab er Gas, kämpfte sich auf Platz 3 vor und wurde an der 200-Meter-Marke mit hervorragenden 22,02 Sekunden gestoppt. Gemessen an seiner Freiluftbestzeit von 22,62 eine tolle Steigerung. „Er musste die erste Hälfte so schnell angehen, sonst wäre die Konkurrenz beim Einbiegen auf die Innenbahn weg gewesen.“, erklärte Trainer Thomas Kremer. Starke 34,15 Sekunden zeigte die Uhr nach 300 Metern, und er lief auf der Zielgeraden noch an den Zweiten heran. Das reichte zwar nicht, um die erste Runde zu überstehen, dafür hätte er unter die ersten 18 vordringen müssen, doch verdiente sich der LGOer erneut viel Anerkennung. „Die Temposteigerung nach den recht langsamen ersten 100 Metern hat mich viel Kraft gekostet, die mir am Ende fehlte. In einem besser eingeteilten  Rennen wäre es nicht unmöglich gewesen, weiter zu kommen.“, kommentierte Krause kritisch.

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