Leichtathletik

Linn Kleine und Sascha van Staa siegen beim Lauf „Do it fast“

Ideales Läuferwetter, eine vorzügliche Corona-gerechte Organisation, eine schnelle Strecke und begeisterte rund 600 Teilnehmer, die dritte Auflage der Veranstaltung „Do it fast“ fand auf dem 2,5-Kilometer – Rundkurs auf Phoenix – West in Dortmund  erneut viel Beifall. Organisationschef Marcus Hoselmann meinte zufrieden: „Im Vergleich mit Veranstaltungen in der Umgebung kann sich unser Lauf sehen lassen.“, und kündigte an, im Februar 2022 eine „Winter Edition“ durchzuführen.

Über zehn Kilometer war der aus Slowenien stammende Rok Puhar (Bunert Essen) vom Start an Chef des Feldes. Unwiderstehlich zog er Konkurenz davon und gewann in neuer Streckenrekordzeit von 30:57 Minuten deutlich vor Marius Puchta aus Kassel (32:52). Puhar begann als 18jährige mit dem Laufen  „weil ich zu kompakt wurde.“, fand daran Gefallen und aus dem Jogger wurde ein leistungsstarker Langstreckler, wie seine Konkurrenten feststellen mussten.  Nun strebt er eine Marathonzeit um die 2:14 Stunden an und drehte im Anschluss an seinen zehn – Kilometer-Sieg noch mehrere Runden als Sonntagstraining. „Es hat viel Spaß gemacht, hier zu laufen.“, freute er sich.

Mit 37:08 Minuten war der Triathlet Christian Bodach (Tri Geckos Dortmund)  als Dritter der M 40 schnellster Dortmunder. Stephan Stolecki (LC Rapid Dortmund) entschied die Kategorie M 50 nach guten 39:01 für sich, auf Rang 3 folgte Stefan Puchtinger (LT Bittermark – 40:46 Min.). Michele Pugliese (LC Rapid Dortmund) entschied die Wertung der M 70 nach 47:01 Minuten für sich.

Bei den Frauen dominierte Linn – Lara Kleine  LG Olympia Dortmund). Durch ihre locker herausgelaufenen 36:54 Minuten machte sie auf ihre stabile Form deutlich. „Ich bin das Rennen locker angegangen und als ich  auf  den  letzten 500 Metern Gas gegeben habe, hatte ich  nichts mehr zu befürchten.“  Die Dortmunder Lehrerin im Dress der LG Deiringsen, Angela Moesch, imponierte als Zweite der Gesamtwertung und Siegerin der W 50 durch 37:34 Minuten.

Dortmunds Langstrecklergarde zeigte vor allem über fünf Kilometer Flagge. „Ich kenne meine Konkurrenten nicht. Deshalb werde während der ersten Runde vorsichtig  testen und dann sehen was möglich ist.“, war Sascha van Staa (LC Rapid Dortmund) mit einer Prognose zurückhaltend. Aus der ersten der beiden Runden kam er mit 20 Metern Rückstand auf Tim Wagner (Die Pacer) , schloss tausend Meter später auf und war in der Schlussphase nicht zu halten. Mit 15:12 Minuten verbuchte er neuen Streckenrekord. „Das war ein hartes Stück Arbeit.“, stellte er erschöpft  fest.   Die Senioren des LC Rapid machten ihrem guten Ruf alle Ehre. Wilfried Otto setzte sich in der M 65 durch (23:12 Min.), Karl-Walter Trümper war mit 23:24 schnellster M80er und Elke Saalbach brachte sich in der W 55  durch 25:36 Minuten in Erinnerung.  Michael Erbe (Lokomotive Dortmund) musste sich in der M 50 nur dem Essener Muharrem Yilmaz nach 17:54 Minuten geschlagen geben.

Nils Franken und Aik Straub (beide LG Olympia Dortmund) sorgten bei der männlichen Jugend mit starken 17:27 und 18:26 Minuten für einen erfreulichen Dortmunder Doppel-Erfolg.

„Ich möchte schon unter zwanzig Minuten bleiben.“, hatte sich der Zehnkampf – Olympiazweite Frank Busemann vorgenommen. Er kämpfte wie in alten Zeiten und erfüllte, nachdem er bis zum Anschlag gelaufen war,  sein Ziel mit 19:36 Minuten fast punktgenau.

Ergebnisse unter: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Resultoverview/5450

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