Laufen und gleichzeitig etwas Gutes tun. Dies schon seit 44 Jahren die Devise beim Silvesterlauf Werl-Soest. Bei der letzten Veranstaltung wurden wieder zahlreiche Spendengelder für soziale Zwecke geammelt. Die Gelder setzten sich vornehmlich aus den Startgebühren der 8.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Auch die Sponsoren des Veranstalters zeigten sich großzügig und trugen mit ihrem finanziellen Engagement entscheidend zum erfreulichen Gesamtergebnis bei.
Beim diesjährigen Silvesterlauf Werl–Soest wurden erneut beachtliche Spendengelder für soziale Zwecke gesammelt. Insgesamt kamen 60.000 Euro zusammen, die nun an verschiedene Einrichtungen in der Region verteilt wurden.Unter den Begünstigten ist auch das Dortmunder „Gasthaus“. Die Dortmunder Wohnungslosenhilfe erhielt eine Spende in Höhe von 5.000 Euro. Der Scheck wurde überreicht im Alten Schlachthof in Soest an den Dortmunder Langstreckler Karl-Heinz Schmeißing, der seit der Premiere des Silvesterlaufes im Jahr 1982 mit dem Laufevent eng verbunden ist.
Der inzwischen 69-jährige Ausdauerspezialist, der sich auch mit großem Engagement für soziale Projekte einsetzt, war bisher bei allen Silvesterläufen dabei. Aus gesundheitlichen Gründen nimmt er seit vier Jahren allerdings nur noch am Walking-Wettbewerb teil.
Karl-Heinz Schmeißing sammelt schon seit 25 Spenden für das Gasthaus
Die Unterstützung des „Gasthauses“ hat für Karl-Heinz Schmeißing einen großen Stellenwert: „In dieser Sozialen Einrichtung wird Menschen geholfen, die oft keine Stimme haben. Dass wir mit unserem Lauf ihre Not ein wenig mildern können, erfüllt mich großer Dankbarkeit.“
Der Langstreckler der „Ruhrpotts Dortmund“ sammelt schon seit 25 Jahren Geldspenden, Medikamente, Kleidung und Naturalien für die Dortmunder Obdachlosenhilfe. Die zentrale Anlaufstelle für wohnungslose und sozial benachteiligte Menschen in Dortmund feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges bestehen.
Insgesamt wurden bei Deutschlands größtem Silvesterlauf 60.000 Euro gesammelt, die nun knapp drei Monate nach der Veranstaltung an verschiedene soziale Einrichtungen in der Region verteilt wurden.
[Peter Middel]