Leichtathletik

Horst Merz analysiert die Leistungen der Dortmunder Athleten beim Re-Start #backontrack

Im Kreise leistungsstarker Konkurrenz wirkten Dortmunds Leichtathleten wie „von der Leine gelassen“ und erfreuten, auch wenn nicht alles nach Wunsch lief,  durch Bestleistungen am   Fließband.

Zu den Höhepunkten zählten die Langsprints. Torben Junker (LG Olympia) hatte sich  bei seinem Saisondebüt eine Zeit um „Mitte 47“ vorgenommen. Er begann etwas zu langsam, lief aber auf der Zielgeraden der Konkurrenz davon und gewann nach 47,70 Sekunden. „Die letzten 50 Meter waren hart, aber ich entwickele mich in jeder Saison über  Wettkämpfe, und die brauche ich jetzt.“, urteilte er. Trainer Thomas Kremer meinte: „Torben hat so begonnen, wie erwartet, und ich bin sicher, dass die „46“ bald wieder vor dem Komma stehen wird.“ Henrik Krause verbuchte mit 48,83 Sekunden Hausrekord und Lorenz Niedrig lieferte 50,01 ab. Der MU18er Robin Dunker steigerte sich auf 52,70 Sekunden. Brenda Cataria Byll hätte nach den 400 Metern  der WU 20 am liebsten die ganze Welt umarmt. Sie trumpfte  mit erstklassigen 53,76 Sekunden auf und verbesserte sich um 24 Hundertstel. Damit machte sie eindrucksvoll deutlich, dass sie ihre „Delle“ überwunden hat und übernahm die Führung in der aktuellen deutschen Rangliste.

Für Emil Bekker erwies sich der Schalker Mateusz Lewandowski, der in den Meldelisten deutlich vor ihm rangiert, eine echte Herausforderung, die er aber überzeugend bestand.  Er kam über 200 Meter gut durch die Kurve, doch als der Schalker immer näher rückte, wurde es eng. Nach 22,27 Sekunden  bei 1,3 Gegenwind ließ er sich den Sieg nicht mehr streitig machen.  „Ich hatte mir heute eine Bestzeit erhofft, doch die habe ich um drei Hundertstel verpasst.“, haderte er mit sich. Alexander Pyka verbesserte sich auf 23,30 Sekunden. Gegen starke nationale Konkurrenz hielt sich Anna Hense (alle LGO) hervorragend. Die 100 Meter trommelte sie in Bestzeit von 12,02 herunter und die 200 Meter lief sie in Bestzeit von 24,42 Sekunden.   Annika Bornemann (Teutonia Lanstrop) stieg mit 25,58 in die Saison ein. Über ihre 25,96 ärgerte sich die 18jährige Elayna Krisch mächtig, doch diesen Ausrutscher wird sie sicher bald korrigieren. Vielversprechung die Bestzeit von Karolina Haas von erstaunlichen 26,02 Sekunden. Dann aber trat sie noch über die 800 Meter an: „Ich wollte die 800  nur als lockeren Trainingslauf bestreiten, aber das hat nicht geklappt.“, lachte sie. Als auf der Zielgeraden die Post abging, mischte sie energisch mit und überraschte durch ihre hervorragende Bestzeit von 2:14,93 Minuten. Dagegen war Patricia  de Graat über ihre 2:10,54 sehr enttäuscht. „Erst rollte es ganz gut, doch auf der Zielgeraden wollten meine Beine nicht mehr.“, sagte sie. MU16er Paul Gröver stellte sich der älteren Konkurrenz und bejubelte seinen Hausrekord von hervorragenden 2:02,19 Minuten. Der ein Jahr jüngere Lenny Riebe lief ausgezeichnete 2:11,54 Minuten. Über 1500 Meter stieg Constantin Feist mit viel versprechenden 3:57,56 Minuten in die Saison ein. Der 17jährige Albert Henning drückte seine Bestzeit auf 4:11,41 Minuten. Marie Meyer-Piton (WU 16) freute sich über 10:50,80 Minuten über 800 Meter.

Licht und Schatten bei den Stabis. Die 15jährige Fee Lieber verbesserte sich auf 3,30 Meter. Jonas Wolf sprintete die 100 Meter in Bestzeit von 11,42 Sekunden, leistete sich dann aber einen   Salto   Nullo.   Till Marburger   reichten 4,50 Meter zum Sieg.

Bildzeile: Paul Gröver (links) erzielt über 800 Meter mit 2:02,19 Minuten eine neue persönliche Bestzeit (Foto: 2:02,19 Min.)

 

   

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