Leichtathletik

Klasselauf von Patricia de Graat in Regensburg

„Ich bin wieder da angekommen, wo ich hingehöre.,“ strahlte Patricia de Graat (LG Olympia, Foto) nach ihrem hervorragenden 1500-Meter-Rennen in persönlicher Bestzeit von 4:21,69 Minuten bei der Laufnacht  in Regensburg.  In dem Klassefeld begann sie in ihrem ersten Rennen über die klassische Distanz seit zwei Jahren verhalten, hielt sich aus allen Rangeleien heraus, passierte die 1000-Meter-Marke nach 2:54,55 Minuten und konnte in der Schlussrunde noch einmal zulegen. Dabei waren die Voraussetzungen für diese starke Vorstellung alles andere als günstig. Noch in der Woche zuvor hatte sie mit einer Erkältung und Magenproblemen zu kämpfen, und im Urlaubsverkehr dauerte die Anreise in die Domstadt an der Donau siebeneinhalb Stunden. Mit ihrer Leistung ist sie wieder in der nationalen Spitzenklasse angekommen, und es schließt sich der Bogen zu ihrem deutschen U 18 – Meistertitel über 1500 Meter, den sie 2015 erkämpfte. Sie hat nun eine Zeit unter  4:20 Minuten ins Visier genommen.

Auch in Regensburg blieb Emil Bekker auf Erfolgskurs. Der 17jährige  war über 100 Meter bei Gegenwind in 11,01 Sekunden Schnellster seiner Kategorie und verpasste über 200 Meter mit 22,30 Sekunden nur um eine Zehntel seine Bestzeit.

Beim Königsteiner Burgmeeting standen die 1500 Meter im Mittelpunkt. Mohamed Mohumed folgte mutig dem furios beginnenden Tempomacher und führte nach zwei Dritteln das Feld an. Im Endspurt musste er zwar zwei Konkurrenten Platz machen, erzielte jedoch mit 3:40,54 Minuten erneut eine erstklassige Zeit. Auch Steffen Baxheinrich (3:50,34), Elias Schreml (3:53,29) und Maximilian Feist (3:53,33) ließen sich zu dem schnellen Anfangstempo verführen, konnten dann aber nicht mehr folgen und blieben unter Wert.  „Man kann nicht jeden Tag Bestzeiten laufen.“, stellte Trainer Pierre Ayadi fest. Das jedoch gelang Yassin Mohumed in seinem Zeitlauf. Energisch übernahm der 18jährige die Führung, die er sich nicht mehr streitig machen ließ. Mit 3:51,56 Minuten drückte seine eine Woche alte Bestzeit um rund eine Sekunde. Clemens Erdmann, dem bekanntlich die längeren Distanzen mehr liegen,  verlor zwischenzeitlich den Anschluss, kämpfte sich dann aber wieder heran und verbuchte ordentliche 3:59,67.  Der U 18er Hannes Fahl zeigte sich gegenüber den Vorwoche mit 4:04,38 erheblich verbessert. Nach ihren vorzüglichen 800-Meter-Zeiten in Sonsbeck machten Verena Meisl und Laura Hansen (alle LGO) auch über 1500 Meter ihre hervorragende Verfassung deutlich. Verena zog in 4:27,60 Minuten ihre Trainingsgefährtin zu 4:28,08 mit.

In Gladbeck zeigte sich Annika Bornemann (Teutonia Lanstrop) mit 25,34 Sekunden über 200 Meter auf gutem Weg zu 24er Zeiten.   

Königstein, 1500 m: Henning Albert (MU 18) 4:11,41 Min., Tarje Mohrdiek (beide LGO) 4:11,64 Min. 

Text: Horst Merz; Foto: Peter Middel

 

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