Leichtathletik

Pierre Ayadi zieht nach DLV-Titelkämpfen in Braunschweig eine positive Bilanz

Ein Journalist  von „Sport 1“ brachte es auf den Punkt: „In Dortmund wird gerade an einem echten Laufwunder gearbeitet.“

In der Tat von den 400  über die 1500 bis zu den 5000 Metern, die Athleten der  LG Olympia zeigten in den Entscheidungen eindrucksvoll Flagge.

„Gold und Silber, sowie sechs Platzierungen unter den ersten Acht, das ist ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können.“, zog der Sportliche Leiter der LGO, Pierre Ayadi eine zufriedene Bilanz der Meisterschaftstage.

Es wäre jedoch nicht ganz fair,  die LGO auf die Läufer zu reduzieren, denn die   jungen Sprintern, Stabhoch-, Weit- und Hochspringern, sind sehr talentiert und können sich sehen lassen.

Mit Manuel Sanders und Torben Junker knieten im  400 Meter -gleich zwei LGO – Langsprinter   in den Startblöcken. Auf Bahn 6 nahm Sanders, seinen härtesten Konkurrenten Marvin Schlegel im Nacken, Platz.  Er ergriff die Flucht nach vorn und stürmte nach 21,90 Sekunden, so schnell wie nie zuvor, über die 200-Meter-Marke. Da fehlten dann auf den letzten Metern ein paar Körner, Schlegel kämpfte sich vorbei und siegte nach 45,79 Sekunden. Auf dem Silberplatz folgte der LGOer in seiner Jahresbestzeit von genau 46,00 Sekunden. Er wird nun die Sommersaison beenden, denn in drei Wochen muss er für seine Grundausbildung bei der Bundeswehr seine Koffer packen.

Auch Torben Junker zeigte sich deutlich verbessert. Auf der Zielgeraden hatte er, ganz ungewohnt, noch Reserven, doch die Medaillen waren vergeben. Doch wichtig, mit 46,82 Sekunden erzielte Torben seine erst Zeit dieses Jahres unter 47, und nun soll es bei „Internationalen“ in Stockholm und Dessau weiter aufwärts gehen.

„Ich mag Läufer, die aggressiv zur Sache gehen. Beide können mit Zuversicht dem Olympiajahr entgegen sehen.“, freute sich Trainer Thomas Kremer.

Keine kann sich so ausgelassen freuen, wie Brenda Cataria-Byll. Die 19jährige stellte sich der Frauenkonkurrenz, drückte  im 400-Meter-Vorlauf ihre Bestzeit um acht Zehntel auf 52,94 Sekunden. „Alles andere ist jetzt Zugabe.“, meinte sie  und legte im Finale noch einen drauf. Mit neuem Hausrekord von 52,77 Sekunden eroberte sie nach einem mutigen Lauf auf der Außenbahn den hoch zu bewertenden Platz 6.

„Das ist eine sensationelle Steigerung. Brenda, konnte während der vergangenen Wochen endlich ihr großes Talent realisieren“, sagte Trainer Thomas Kremer.

Im 1500 – Meter-Finale der Frauen wurde zunächst flott begonnen und dann gebummelt. So wurde es ein unruhiges Rennen. Patricia de Graat hielt in der Spitzengruppe mit, bis auf der Zielgeraden gespurtet wurde. Die noch zur Jugendklasse zählende Verena Meisl stürmte aus dem Hintergrund heran und scheiterte als Vierte in Bestzeit von starken 4:17,84 Minuten nur recht knapp an Edelmetall. Auch für Patricia gab es mit hervorragenden 4:19,39 Minuten Bestzeit und  Platz 7.

Auch im 1500 – Meter Finale der Männer wurde mächtig gebummelt. In der Schlussphase hielten  Maximilian Feist (3:54,97) und Steffen Baxheinrich (3:55,25) gut mit  und belegten die Plätze 6 und 7.

Für Laura Hansen reichte ihre 800 – Meter Jahresbestzeit von 2:09,10 Minuten nicht für das Finale.

 

Text: Horst Merz/Foto: Peter Middel

 

Bildzeile: Im 2019 Meister, in diesem Jahr Vizemeister. Dennoch enttäuschte Manuel Sanders nicht (Archiv-Foto)

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