Allgemein Leichtathletik

Viele hochkarätige Leistungen befinden sich in der Kreis-Rekordliste der Frauen

Die  Kreis-Rekordliste  der Frauen zeigt, dass die Dortmunder Leichtathletinnen wie ihre männlichen Kollegen nicht nur aktuell, sondern auch in der Vergangenheit  in vielen Disziplinen zur absoluten Spitze im DLV zählten.

Wie hochkarätig die Leistungen sind, die in der von Kreis-Statistiker Wolfgang Franke  zusammengestellte Liste der  Superlative stehen, verdeutlicht die Tatsache , dass die  11,01 Sekunden über 100 Meter, die Annegret Richter  bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal im Zwischenlauf erzielte, nicht mehr zu Platz eins im Zahlenspiegel der Dortmunder Leichtathletik reicht. Die Doppel-Olympiasiegerin  (1972 und 1976) wurde 2017 von Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) übertroffen, die bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London die 100 Meter in  erstklassigen 10,95 Sekunden herunterfegte und damit Annegret Richter um sechs Hundertstelsekunden übertraf.

Den ältesten Rekord bei den Damen hält Ursula Schalück (OSC Dortmund), die bei den deutschen Meisterschaften 1976 in Frankfurt über 100m-Hürden ausgezeichnete 13,26 Sekunden erzielte. An die glorreiche Zeit der Dortmunder Langstrecklerinnen, die in den 1980iger und 1990iger Jahren zahlreiche deutsche Meistertitel sammelten, erinnert Claudia Lokar (LG Olympia), die mit 8:43,11 Minuten über 3.000 Meter (1995), 15:07,62 Minuten über 5.000 Meter (1995), 31:57,90 Minuten über 10.000 Meter (1995), 32:11 Minuten im 10km-Straßenlauf (1993) und 1:11:17 Stunden (1995) im Halbmarathonlauf (1995) fünfmal in der Rekordliste verzeichnet ist. Unvergessen sind auch die 2:31:45 Stunden von Marathonläuferin Gaby Wolf (LG Olympia Dortmund) beim Marathonlauf 1989 Minuten in Osaka.

Auch im Jugendbereich findet man in der Rekord-Liste absolute Top-Leistungen. Dazu gehören die  Zeiten von Mittelstrecklerin Elisabeth Schacht (OSC Dortmund),  die 1977 2:01,20 Minuten über 800 Meter und 4:09,95 Minuten über 1.500 Meter  lief  und in der Folgezeit nicht mehr übertroffen wurde. Fallen können dagegen im kommenden Jahr die 11,39 Sekunden  von Sina Schielke (1999) und Katchi Habel (2000) über 100 Meter. Lilly Kaden, die vor einigen Wochen vom FC Schalke 04 zur LG Olympia Dortmund wechselte, glänzte nämlich auf der kurzen Sprintdistanz in der abgelaufenen Freiluftsaison mit 11,32 Sekunden  und ist im kommen Jahr noch in der Jugendklasse U 20 startberechtigt.

Hier finden Sie die Kreisrekord-Liste der Mädchen & Frauen.

Text/Foto: Peter Middel

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