
Das I soll zwei Begriffen gehören, aus gutem Grunde. Denn Integration und Inklusion sind gerade im Sport gleichermaßen wichtig. Es gibt auch Überschneidungen. Mal wieder ein Blick in die Welt der trockenen Definitionen: Inklusion bedeutet, eine Umgebung zu schaffen, die allen Menschen gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Integration bedeutet Zugehörigkeit, die mit Anpassung an die Umgebung einhergeht. Das heißt: Inklusion geht übe Integration hinaus. Integration erfordert, dass sich der Mensch den vorhandenen Gegebenheiten anpasst. Inklusion geht weiter: Menschen können von Anfang an am sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben.
Wir im FLVW-Kreis Dortmund wollen beides ermöglichen. Wir wissen, dass Integration nicht immer reibungslos funktioniert, auch nicht im Sport. Dennoch sind Vereine und Verbände wunderbare Möglichkeiten, Menschen zum Beispiel anderer Herkunft ins Sportleben einzugliedern. Eben weil dabei Vereine Hilfe benötigen, haben wir neben den Qualifizierungsmöglichkeiten des FLVW (Hinweise auf unserer Homepage) auch vor Ort Kurzschulungen und auch Vorstandstreff zum Thema Integration organisiert.
Das Thema Inklusion, gerne auch Teilhabe, beschäftigt uns auch. Das heißt, Vereine oder Verbände schaffen Bedingungen, um besonders Menschen mit Behinderungen, Sport zu ermöglichen. Viele unserer Klub achten bereits bei Neu- oder Umbauten auf behindertengerechte Anlagen. Ein Beispiel haben wir vor einigen Monaten mit unserem Vereinsentwickler Achim Schütz in Kruckel besucht. Darüber hinaus geht natürlich der aktive Sport. Auch hier findet ihr auf unseren Seiten interessante Links zum Thema Handicap-Fußball.
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[Alex Nähle]